28.03.2026
Schlafen muss ich noch üben😉. Aber da ich heute etwas früher los wollte, passte das mit dem Frühaufstehen😇.
Bruno saß schon beim Frühstück und kurze Zeit später kam sein Sohn Philipp dazu. Philipp kam um 3:00 Uhr nachts, um hier zu übernachten. Überrascht war er wohl, als sein Bett im Keller von seinen Eltern belegt war. Aber er fand wohl dann doch noch ein Bett 😃.
Beim Kaffee durfte ich dann das Pilgergästebuch der Familie Cramer eröffnen. ❤️ Und Gabriele schenkte mir diese wunderbare Lebenskugel, symbolisch für meine Tage in diesem Jahr. Und wenn ich es brauche, dann schüttel ich die Kugel mit den bunten Farben einmal. Symbolisch einmal durchgeschüttelt und wieder neu orientieren bzw. ausrichten.

Heute war dann Zeit für den Ponchotest🙈. Über 4 Stunden ging es für mich durch den Regen. Der Poncho bestand den Test 👍. Nur meine Schuhe waren irgendwann durch, was leider zu einer Blase führte.

Meistens waren die Wege gut ausgeschildert. Nur an manchen Stellen empfahl es sich, dann doch mal in die App zu schauen. Einmal tat ich es nicht… 1km Umweg 🙈. Aber auch das gehört dazu.
Dann erreichte ich die Stempelstation in Werne. Und eine halbe Stunde später die Ortsmitte.



In Werne hatte ich mich mit Susanne verabredet. Da es aber schon wieder regnete, warteten wir den Schauer ab. Bei Susannes Freundin Hilke konnte ich mich ein bisschen aufwärmen. Und was für ein Glück, dass ich mein zweites Paar Einlagen mitgenommen hatte. So konnte ich wieder trocken in meine Stiefel schlüpfen 👍. Um 14:00 Uhr machten wir uns dann auf den Weg nach Lünen 😇.
Doch da kam schon wieder eine dicke Regenwolke. Wir hatten Glück und vor unseren Augen war direkt eine Bushaltestelle, bei der wir kurz Unterschlupf fanden. 👍.

Der Weg führte weiter durch Wald und Wiese, durch wunderbare Natur. ❤️

Am Schloss Cappenberg nahmen wir uns ein wenig Zeit für einen Rundgang. Für mich gab es den zweiten Pilgerstempel und die Besichtigung des Wasserturmes. Auch wurde hier schon alles für Palmsonntag vorbereitet.


Die letzten 4 Kilometer gingen ziemlich gut. Und plötzlich bekamen wir Besuch. Susannes Bruder Thomas und seine Frau Silke kamen uns entgegen 😇. Und so wurden die letzten km noch leichter.
Ich wurde auch hier sehr herzlich aufgenommen. Beim Abendessen erfuhr ich, dass die Westfalen oft traditionell Gerichte in einer Pfanne auf den Tisch bringen. Silkes Blumenkohl – Nudel – Hackfleisch – Pfanne war genau das richtige, was ich in dem Moment brauchte.🙏.

Zum Abschluss des Tages öffnete ich den Brief von Gabriele mit einem sehr passenden Gedicht 🙏.

Highlight: der Ausblick vom Wasserturm und die westfälische Pfannentradition zum Abendessen
Herausforderung: Wie gehe ich mit nassen Füßen um und was mache ich mit einer entstehenden Blase. 🤔
Danke: an Gabriele für die bunte Kugel und das Gedicht, an Susanne für die heutige Pilgerbegleitung, an Hilke für den spontanen Kaffee, an den Grillmeister in Werne für das Aufwärmen im Zelt und an Thomas und Silke für die heutige Herberge 🙏
Ein schöner Reisebericht! Susanne hat uns die Adresse des blogs gegeben, und wenn Du nichts dagegen hast, gehe ich vielleicht die eine oder andere Etappe virtuell mit.
Viele Grüße und buen camino🙂
Thomas (Geilke, Susannes Bruder und Silkes Mann)
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Sehr gerne. 😇
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