25. Hemmer 21, Rinkerode – Herbern (viel Asphalt und Geduld) – ca. 21km

27.03.2026

Irgendwie konnte ich heute nicht so richtig gut schlafen. Aufregung? Keine Ahnung. Isso 😇.

Deshalb beschloss ich, meinen heutigen Tag früher zu beginnen. Nach der Morgengymnastik begrüßte ich die Schafe und bekam von Mechthild noch eine kleine Hofführung🙏😇.

Das Frühstück war der Oberhammer – von Porridge, Ei bis zu selbstgebackenen Pilgerbrötchen war alles dabei.

Mit dem Segen startete ich in den Tag.

Kristin und ich folgten dem Vorschlag, am alten Rittergut „Haus Borg“ vorbeizugehen, eine alte Wasserburg, wunderschön❤️. Schön, dass solches geschichtliche Erbe erhalten wird 👍. Etwas später kamen wir auch an „Haus Bisping“ vorbei.

In Rinkerode führte uns der Weg zuerst zur Kirche, wo ich mir den ersten Pilgerstempel abholte.

In Rinkerode kauften wir dann noch ein – rechts der Fleischer – links der Bäcker 👍. Ich freute mich jetzt schon auf die Pause 😃.

Dankbar war ich heute auch für das Wetter – den ganzen Tag schien die Sonne, keine Regenhose und keine Regenjacke 🙏. Nur mein rechter Fuß, meine rechte Achillessehne und später auch der rechte Oberschenkel wussten nicht so recht, wie sie das Pilgern finden sollten. Dass der Weg heute fast komplett aus Asphaltstraßen bestand, machte es nicht einfacher 😏.

Oben rechts – Benedikt auf seinem Tuctuc 😃.
Pilgerliebe 1 und immer in Richtung SdC 😇
Frühling ❤️

Nach ca. 16km erreichten wir diesen wunderbaren Pausenplatz, den uns die Verkäuferin in der Bäckerei empfahl. Für mich gab es ein Sportgetränk und ein Brötchen mit Prinzenschmaus aus der Fleischerei in Rinkerode 😋.

Pilgerliebe 2 mit Kühlschrank 🥰
Und zwischendurch immer wieder dehnen.
Straßenkunst am Weg 🫶

In Herbern angekommen, erfuhren und spürten wir die Sympathie für Pilger: innen. Im Café Camino bekam ich den zweiten Pilgerstempel und wir stießen mit einem Eisgetränk auf unsere gemeinsame Pilgerzeit an.

In St. Benedikt verabschiedeten wir uns mit einem zweistimmigen Ubicaritas. 🙏❤️ Kristin fuhr nämlich wieder nach Hause und ging ihres Weges.

Dann noch zur Sicherheit etwas einkaufen, da ich nicht wusste, was mich in meiner heutigen Pilgerherberge erwartet.

Pilgereinkauf 😇

Bei meiner heutigen Unterkunft angekommen, empfingen mich meine heutigen Herbergseltern Gabriele und Bruno mit den Worten: „Wir machen das hier zum ersten Mal.“  und „Im Keller in der kleinen Ferienwohnung hatten wir einen Wasserschaden.“ Deshalb haben die beiden mir ihr Schlafzimmer zur Verfügung gestellt. Voll krass, was für eine Gastfreundschaft und Herzlichkeit. Ich wurde einfach so als Gast des Hauses aufgenommen. 🫶

So schön, die beiden haben einfach Vertrauen darin, dass es gut wird. Und für uns drei war es sehr gut so. Beim Abendessen durfte ich ein paar Tipps weitergeben bzgl. Pilgerunterkunft, da ich hier der erste Pilgergast war. Es gab übrigens leckere westfälische Linsensuppe.

Gabriele und ich unterhielten uns dann noch sehr intensiv über das Leben und jetzt darf ich hier meine neue Kraft für morgen tanken:

Pilgerliebe 3 😉

Highlight: die kleinen unerwarteten Überraschungen ❤️

Herausforderung: Gehen, Achillessehne/ Knie/ Oberschenkel, Pause, Dehnen – was ist jetzt die richtige Entscheidung? 🤔

Danke: an die Verkäuferin in der Rinkeroder Bäckerei für den Tipp des Pausenplatzes mit Kühlschrank 👍 und an Gabriele und Bruno für die selbstlose Gastfreundschaft  und das Vertrauen 🙏🫂.

Pilgerwissen: Diese Pilgerrose pflanzt Dr. Norman Sinclair an verschiedenen Orten des Jakobsweges an als Zeichen des Pilgerns und des Friedens. Diese Rose wächst bei Mechthild und Matthias in Rinkerode ❤️:

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