19. Campemoor – Engter (locker bleiben und lächeln) geschätzt mind. 25km (Uhr war alle 😉)

17.04.2025 Gründonnerstag

Segen jetzt.de

Heute ließ ich es langsam angehen, denn ich dachte, heute geh ich ja nicht so eine lange Strecke 🤔.

Ich wurde sanft geweckt von Vogelgezwitscher und Gänsegeschnatter und dann etwas deutlicher durch die Torfbahn. Erst wusste ich gar nicht, woher das Geräusch kam.

Nach einem leckeren Kaffee und Müsli-Frühstück 😋 packte ich mein Hab und Gut und dann mal los. Ups🤔 Wo ist meine Schirmmütze? Nicht aufzufinden, Mist – sie ist ja schon zu einem sehr treuen Pilgerbegleiter geworden? Na ja, nachdem wir nochmal alles abgesucht hatten, ging ich mit meiner Alternativmütze los. Gibt Schlimmeres. Noch kurz und herzlich verabschieden. Ich grübelte dann doch immer wieder über den Verbleib meiner Mütze 🤔.

Gleich am Beginn meines heutigen Weges kam ich an einem Torfabbaugebiet vorbei. Interessant, aber die Geschichte dahinter eher traurig. Kirsten und Adam erzählten, dass die Bauern Ihre Landwirtschaftsbetriebe oft nicht weitergeben können, da die Kinder meist weggehen. Deshalb bleibt ihnen oft nur der Verkauf an die Torfabbaufirmen. Es gibt wohl inzwischen eine Auflage, dass keine neuen Verträge mehr geschlossen werden dürfen, dennoch gibt es genug alte Verträge, die den Torfabbau rechtfertigen. Unterwegs sah ich aber auch immer wieder Vernässsungs- und Renaturierungsflächen.

Vernässung und Renaturierung des Campemoors

Auf dem Weg zum Camino war plötzlich der Weg abgeschnitten. Bäume quer und kein Durchkommen. Also blieb mir nichts anderes übrig, als den relativ großen sicheren Weg über die Straßen zu gehen. Das war es dann mit der kurzen Etappe heute 😵‍💫. Irgendwann hatte mich der Camino wieder inklusive dem Moorerlebnispfad. Danach folgten schier nie endenwollende Wege, einer nach dem anderen. Also locker bleiben und lächeln 😇.

Aber das Schöne war, dass ich eine innere Eingebung hatte und dadurch meine Mütze wieder auftauchte. Sie war in den Tiefen einer Tasche versteckt. Manchmal ist es gut, auch mal um die Ecke zu denken und nicht seinem gewohnten Trott nachzugehen. 😇👍

Unten rechts – Plötzlich war der Weg weg 🤷‍♀️.

Ich freute mich heute über die Überquerung des Mittellandkanals. 🥰.

Immer mal ’ne Pause machen 👍

Die Markierungen waren heute so- naja. Aber es gibt ja die Karte im Handy zur Beruhigung 😉. Ich folgte heute den gelben Pfeilen, zuerst verlief der Camino mit dem Pickerweg (den kannte ich ja schon 😇) später mit dem Terra Track Engthere. Terra Tracks sind Wanderwege im Osnabrücker Land. Am Ende trafen sich dann alle drei Wege wieder 🥰.

An der Varusschlacht vorbei und dort noch einen Stempel holen und dann wusste ich: Endspurt. Immer locker bleiben und lächeln 🧘‍♀️. Engter rückte immer näher und plötzlich war ich da. Eisdiele neben dem Gemeindehaus 👍. Top. Herr Schlüter empfing mich herzlich. Lieben Dank 🙏.

Noch kurz ein paar Besorgungen machen und Abendessen und Gute Nacht ✨.

Highlight: die scharfe Soße vom Divan in Engter 👍.

Herausforderung: die nicht endenden Wege und das Gehen mit meinen Blasen.

Danke: an Herrn Schlüter von der Pfarrgemeinde St. Johannis in Engter

Wasserburg, Ein Reitergebiet hier mit Pferdezucht und schöne Häuser und Höfe

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