17.4.2024 Pilgern für die Sinne: Ein Rapsfeld nach dem anderen – goldgelb strahlend leuchtend für Auge und Nase. Ich liebe diesen Frühlingsduft. Auch für die Ohren gab es öfter die verschiedensten Vogelkonzerte 🐦 Meine Füße durften spüren und das Abendessen (selbst gekocht) war eine Gaumenfreude. 😋





Heute hatte ich eine Pilgerbegleitung. Mit Jürgen ging ich die ersten 8 km zusammen. Jürgen ist sehr pilgererfahren – 2022 ist er von Greifswald nach SDC gegangen (über 3000km). Wir hatten zusammen eine kurzweilige Zeit. Der Weg führte uns entlang eines Moores, wo ganz früher Torf gestochen wurde. Das Wetter war traumhaft. Und wir sprachen über Goethe und Bach und sangen gemeinsam Dona nobis pacem😇. Folgende zwei Sprüche sind mir in Erinnerung geblieben:
„Nur was sich bewegt, lässt sich lenken.“
„Nur wo du zu Fuß warst, bist du wirklich gewesen“ J.W. v. Goethe
Was für mich sehr schön war, dass ich etwas Gutes für Jürgen tun konnte. Ich hatte ja von Conni eine Sitzmatte bekommen. Jürgen hatte seine vergessen. So teilte ich die Matte und Jürgen bekommt nun keinen nassen Popo mehr 🤗. „Nehmen füllt die Hände, Geben füllt das Herz.❤️“Annehmen können ist immer wieder eine Übung für mich. Mit bewusster Dankbarkeit ist es ein Geschenk auch für s ❤️.









Ein weiteres Thema, was mir heute immer wieder begegnete, waren Steine:



Mein weiterer Weg führte mich durch kleine Dörfer mit landwirtschaftlicher Tradition. Besonders beeindruckt haben mich die alten Fachwerkhäuser.

Unterwegs bei einer Pause, bei der ich schon mal meinen Regenponcho griffbereit machte, unterhielt ich mich mit Elke. Wie soll es anders sein, kamen wir über das Pilgern ins Gespräch. Vielleicht konnte ich etwas Leidenschaft weitergeben.🤗
Die letzten Kilometer waren heute wieder die Schlimmsten. Zum Glück wusste ich, dass ich ja gleich da bin. Es ging mal wieder über Asphalt. Ich wurde von der Kirche begrüßt und entspannte erstmal auf einer Bank 😇 und mein Poncho blieb im Rucksack. 🤗


Highlight: definitiv die Pilgerherberge





Herausforderung: die letzten Kilometer vor Otterstedt ( der Rucksack wurde irgendwie immer schwerer)
Danke: an die Gemeinde für die liebevolle Herberge; an Cai für den spontanen Besuch