21.04.2025 Ostermontag
6:10 Uhr am Dortmund-Ems-Kanal. Leider ist gestern eine Blase aufgegangen. Jenny meinte, meine Wundversorgung sähe gut aus. Also ging optimistisch los. Gefühlt grinste ich heute den ganzen Weg.


Mein Weg führte anfänglich einige Kilometer am Kanal und dann über Land und Flüsse. Es war schön, noch mal mit mir zu sein 🫂.


Heute kam bei mir das Gefühl der Sehnsucht, wonach? Nach zu Hause, nach einer Badewanne? Erstmal kam die ersehnte Bank 🙏. Hier verarztete ich noch einmal meinen Zeh. Ich glaube, der freut sich über Luft später.






Weiter ging es in Richtung Münster. Schön, so ein Ortseingangsschild 😇. Aber es war noch ein Stückchen. An einer Ampelkreuzung traf ich Peter, der mir kurz sagte, wo es zum Dom geht. Peter war auch ein Pilgerfreund. Er ist von Lübeck nach Osnabrück auch schon in Etappen gegangen.🫶.

Die letzten Meter zelebrierte ich sehr. Das Gefühl kann ich nicht beschreiben. Es ist schön, am heutigen Ziel anzukommen. Im Dom erfuhr ich, dass heute Papst Franziskus verstorben ist. Der ganze Dom roch nach Weihrauch.




Highlight: Die Ankunft im Dom in Münster und das Grinsen in meinem Gesicht auf den letzten Kilometern 😍.
Herausforderung: Was mache ich mit meiner Blase? Egal, wird schon. Schuhe hab ich heute bissl lockerer vorn geschnürt 😇.
Danke: an alle, die in Gedanken ein Stück meines Weges mitgegangen sind. Das tat gut.
Fazit: das nächste Mal nicht zu lange warten, wenn sich Blasen ankündigen und ruhig anpieksen. Mit Blasen wandern ist nicht schön, aber möglich. Dadurch bin ich zumindest langsamer gegangen, was für meinen Körper ansonsten echt gut war. 😉😇
Barrien – Münster: 256,3 km in 11 Tagen 🥰🚶♀️🕹️ – wieder ein Stückchen näher an SdC 😇 .
Und eines ist gewiss, in Münster geht es irgendwann weiter. 🚶♀️🕯️