15.04.2024 Mit dem Schlafen ist das gerade irgendwie komisch. Ich habe das Gefühl, dass mein Körper die ganzen Eindrücke, Informationen und Begegnungen nicht so schnell verarbeiten kann. Nachts schlaf ich zwar, aber immer nur kurz, vielleicht ist es aber auch die Aufregung 🤔. Ich bewerte das mal nicht und geh heute dann etwas früher ins Bett.
Mein Morgen begann mit einem leckeren Müsli und Kaffee, Elisabeth (76) schmierte mir noch Brote und gab mir die ein oder andere Verpflegung mit. Wie bei Mama 😉. Danke Dir 😘
Dann brach ich zeitig auf und ging entlang der Elbe zur Fähre. Auf der Fähre bzw. vorher traf ich Birgit aus Wedel. Wir sprachen übers Pilgern und über’s Leben. Heute war die Elbe ruhig und wir hatten eine entspannte Überfahrt.





Und schwupps war ich im Alten Land – ein wunderbares Fleckchen Erde 🥰.






Heute habe ich ganz schön mit meinem rechten Schienbein gekämpft. Der Weg ging die ganze Zeit auf dem Deich entlang der Lühe, der leider komplett gepflastert war.

Mein Weg führte mich durch Steinkirchen, Neuenkirchen und durch Horneburg und an deren Kirchen vorbei, aber keine war offen und so gab es hier keinen Pilgerstempel. Alternativ holte ich mir einen in der Eisdiele in Horneburg. Nach der Pause ging es dann erstmal wieder etwas leichter.





Der nun kommende Weg war wunderbar durch Wald, Natur und Auelandschaft. Am alten Klostergelände traf ich eine Frau, mit der ich ins Gespräch über dieses tolle Fleckchen kam. Sie erzählte mir, dass ihr Mann ein Nachkomme der damaligen Hofbetreiber war 😇.








Irgendwann – es zog sich heute sehr 😳- erreichte ich dann glücklich das Zentrum von Harsefeld und dann auch die katholische Kirche – mein Ziel für heute. Dann nur noch frisch machen und Pizza bestellen und runterkommen, in mich gehen und gute Nacht. ✨Hier traf ich zum ersten Mal auf meinem Weg einen gerade aktiven Pilger, Jürgen, der diesmal von Stade nach Rom geht. Wenn alles gut geht, treffen wir uns morgen in Zeven wieder.






Highlight: der Weg durchs Alte Land und deren Orte

Herausforderung: mein rechtes Schienbein
Danke: an das Gras unter meinen Füßen und dass es IBU gibt ; an Maria für den herzlichen Empfang in der Pilgerunterkunft

