13.04.2024 Heute beschäftigte mich ein Thema. In Hamburg begrüßen sich die Menschen einfach nicht. Warum? Eigentlich ganz einfach. Hamburg ist eine so bewegte lebendige Stadt mit viel Gewusel und da scheinen die meisten Menschen einfach bei sich quasi im eigenen Tunnel zu sein – vielleicht auch als Schutz. Irgendwie auch verständlich. Für mich war das anfänglich sehr komisch, da ich das aus meiner Heimat komplett anders kenne und auch auf den Strecken vorher.
Hamburg ist eine bewegte und bunte Stadt – Spaziergänger, Jogger, Nordic Walker, Ruderer, SUPer, Kanupaddler, Tretboote, Segel – und Motorboote, Wasserpolo, Boxer am Alsterufer…
Heute war ein Tag mit vielen Eindrücken. Hamburg eine Stadt der vielen Kirchen. Hier nur ein paar:







Mein Verhältnis zu Hamburg war bisher eher zurückhaltend. Durch das reduzierte Tempo des Gehens nahm ich vieles viel bewusster wahr und durfte für mich die schönen Seiten Hamburgs entdecken. 🥰









Die Ausschilderung des Jakobsweges in Hamburg war nicht immer zuverlässig. Und so beschäftigte ich mich wieder mit dem Thema „Kontrolle“ und Vertrauen in das Universum/Gott… Im Prinzip habe ich schon viele Situationen erlebt, in denen sich Schwierigkeiten meist von alleine regelten. Ich neige extrem dazu, alles steuern zu müssen, was dazu führt, dass ich immer irgendwas denke, was aber nicht wirklich essentiell ist. So kam mir der Gedanke, vielleicht hilft es ja, wenn ich auch Kleinigkeiten bewusst machen/ im Moment und nicht nebenbei und alles auf einmal. Das versuchte ich im Kleinen zu üben. Ganz schön schwer, gewohnte Muster zu durchbrechen. Aber es ist nie zu spät.


Heute wollte mein Körper oft nicht so richtig und ich war sehr froh mein heutiges Ziel erreicht zu haben. Die Jugendherberge liegt auf einem Hügel, also zweite Bergetappe 😉. Der Ausblick aus dem Zimmer entschädigte dann für Einiges.


Frisch geduscht erfüllte ich mir dann noch einen Wunsch, einen Kaffee in der Elphi zu trinken. Der Rundgang auf der Plaza bot einen wunderbaren Ausblick auf Hamburg.






Dann durfte ich noch Zeuge eines Schleppvorgangs sein. Das war sehr beeindruckend.

Highlight: Der Kaffee in der Elphi und der Döner im Bingöl 😋👍
Herausforderung: die Suche nach einem WC😳 und das Nicht-Grüßen
Danke: an die Dame der Kirche in Fuhlsbüttel für die Orga des Stempels und an die DJH für das Leihen des Föhnes sowie an Madi (Kellner im Kaffee) für den kurzen Smalltalk
Gute Nacht.
