1. Auf geht’s…oder einmal in Reecke (Lübeck-Reinfeld 21km)

14.10.2023 — 8:00 Uhr Start an der Kirche St. Jakobi in Lübeck – erbaut als eine Kirche für die Seefahrer. Hier gibt es ein kleines gemütliches Pilgercafé und eine Pilgerherberge.

Durch bekannte Gefilde begann meine heutige Wanderung. Und da war er wieder – der Komeran, der sein Gefieder trocknet – eine schöne Erinnerung an meine vorherige Wanderungen – „gerade und groß machen“. Weiter ging die Reise entlang des Elbe-Lübeck-Kanals unter „fast“ blauem Himmel.

Sehr schnell war erkennbar, nach welchen Weg-Zeichen ich mich richten muss. Insgesamt war der Camino heute sehr gut und zuverlässig ausgeschildert. Nach meinem ersten Kaffee heute beim Bäcker in Lübeck Moisling zeigte mir meine heutige Mitwanderin Conni den jüdischen Friedhof in Lübeck, an dem der Camino direkt vorbeiführt.

…und dann begann das Neuland für uns – ein wunderschöner Natur-Wald-Wanderweg entlang der Trave bis Reecke – jetz wissen wir „endlich“, wo Reecke liegt. Über kleine Dorfstraßen führte uns unser Weg weiter bis nach Klein Wesenberg. Mein Körper freute sich über die Pause mit Blick auf die kleine Kapelle, die sehr schön auf einem kleinen Hügel gelegen ist. Hier gab es meinen ersten Pilgerstempel. Auch meine Füße brauchten etwas Pflege und ich war froh, dass es heute „nur“ eine Tagestour war – an meinen beiden Füßen bildeten sich Blasen – Pflaster war hilfrich, aber nicht wirklich zielführend.

Über Groß Wesenberg, Stubbendorf kamen wir nach Reinfeld. Etwas humpelnd und die Zähne zusammenbeißen erreichte ich das heutige Ziel, die Matthias-Claudius-Kirche in Reinfeld. Glücklich und zufrieden und etwas kaputt verweilten wir einige Zeit in der Kirche. Ich freute mich über meinen heutigen „Zielstempel“. Wir kehrten dann noch im Café Mocca am Herrenteich ein und genossen die kurze Erholung https://www.cafe-lounge-mocca.de/speisekarte-reinfeld/ .

Mit einigen Umwegen (unausgeschilderte Baustelle) gingen wir dann zum Bahnhof Reinfeld und in 11 Minuten waren wir schwupps wieder in Lübeck. Wahnsinn und schön, dass es öffentliche Verkehrsmittel gibt – unser Hinweg nach Reinfeld dauerte 4h10min (reine Wanderzeit).

Jetzt heißt es für mich, die Füße erholen und heilen lassen, bevor es dann auf die nächste Etappe/n geht.

Highlight: die wunderschöne Natur zwischen Moisling und Reecke gespickt mit den Gesängen/ Tönen von Kranichen, Kohlmeisen und Eichelhähern

Herausforderung: mit schmerzenden Blasen weitergehen – Kopfarbeit war angesagt.

Danke: an Conni für die Begleitung und für die guten Wander-Tipps wie Datteln mitnehmen als Energiegeber, Compeed-Pflaster und eine kleine Sitzmatte. Und immer auf die richtige Schnürung der Wanderschuhe achten.

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