37. Mödrath – Düren (entspannt und bedacht mit Sonne im Gepäck 🌞) – ca. 20 km

08.04.2026

Ich bin heute entspannt aufgewacht und der Fuß war zumindest nicht schlimmer und ich konnte auftreten. Nach Pias Anweisungen versuchte ich den Fuß zu tapen. 🤔 Bin eben kein Physiotherapeut, irgendwie fehlte Zug. So machte ich mich auf den Weg im Sonnenaufgang durch Kerpen.

St. Martinus-Kirche und oben jüdisches Denkmal

Vor der Kirche traf ich nochmal Anke, die eine Tube Voltaren im Fahrradkorb hatte. Nur war mein Fuß ja zugetapt. 🤔

Eigentlich wollte ich beim Rewe frühstücken. Da ich aber den Jakobsweg ging, war kein Rewe in Sicht. Glücklicherweise hatte ich mir Brötchen geschmiert. In Langenich machte ich dann meine erste Pause. Hier googelte ich auch, ob es irgendwo einen Physiotherapeuten gab und wurde im nächsten Ort fündig.

Unten: Burg Bergerhausen

In Blatzheim bekam ich ein professionelles Tape von Stephan Pohl vom https://www.para-medi-zentrum.de/

Mein Knöchel wurde gestärkt und nach dem Einlaufen hatte ich wahre Glücksgefühle. Dennoch versuchte ich in einem entspannten Tempo zu gehen. In Blatzheim gab es heute auch den ersten Stempel 😇.

Die Kirchen auf meinem Weg heute waren alle dunkle Backsteinkirchen.

Links: St. Laurentius Merzenich, oben rechts: St. Gregorius Golzheim, Mitte: St. Anna Düren, Unten: St. Kunibert Blatzheim

Der Weg führte heute durch Feld und Wiese. Immer wieder machte ich brav Pause.

Und da war sie wieder, die Pilgerliebe in Golzheim und Merzenich.

An der Stempelnahme bekam ich den Stempel von Elisabeth. Vielen Dank 🙏

In Merzenich sprach mich Levy an. Sie geht jedes Jahr mindestens 2 Wochen ein Stück vom Jakobsweg. Wir tauschten uns aus, erzählten beide begeistert von der Magie des Caminos.

In Düren angekommen, ging ich erstmal zum Pfarrbüro, um mir den heutigen Zielstempel zu holen.

Düren ist eine der am meist zerstörtesten Städte im Zweiten Weltkrieg. Deshalb findet man hier wenig alte Gemäuer. Auch die Kirche wurde hier bewusst moderner wieder aufgebaut.

Meine heutige Herberge erhielt ich bei Monika, eine private Pilgerherberge. Ein Bett – ich glaube, ich werde sehr gut schlafen heute. 😇

Monika ist Mitglied in der Jakobusgesellschaft und auch sonst sehr aktiv, u.a. setzt sie sich ein für Klimaschutz und ist aktiv bei den Omas gegen Rechts in Düren und bei der Tafel.

Ein kleiner Rundgang noch durch die Innenstadt und stärken beim Italiener.

Highlight: dass ich es bis nach Düren geschafft habe

Herausforderung: das Gehen in der Sonne, die ziemlich warm war und oft kein Schatten im Gesicht

Danke: an die ganze Pilgerliebe von Stephan, Anke, Levy und Monika 🙏

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